Geschichte des Schmucks:
Das Altertum

 


Ein keltischer Halsreifen (Torque)

Kelten ist eine Sammelbezeichnung für die Völker keltischer Sprache, einer Untergruppe der indogermanischen Sprachfamilie, die im 1. Jahrtausend v. Chr. weite Teile Europas besiedelten.

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Keltischer Schmuck


Eine keltische Brosche

Das am häufigsten hergestellte keltische Schmuckstück war die Brosche, die zugleich als Kleiderschließe eingesetzt wurde. Üblicherweise hatten diese Broschen eine geschwungene, bogenförmige Gestalt und besaßen eine große Nadel am einen Ende und eine Haltevorrichtung für diese Nadel am anderen, die in Richtung der Broschenkrümmung zurückgebogen war. Die meisten Broschen waren aus Bronze gegossen und mit Mustern dekoriert, einige trugen auch Korallenperlen als Verzierung. Halsringe, so genannte Torques, waren auch sehr beliebt - diese gab es in schlichter Ausführung als einfacher Eisen- oder Bronzekreis, aber auch als kompliziert verschlungene Schmuckstücke aus Golddraht, die aufwendig gearbeitete Endstücke besaßen. Nach den Berichten zeitgenössischer Schriftsteller waren diese Torques wichtiger Bestandteil der Kriegsausstattung eines Kämpfers, und von Ausgrabungen wissen wir, dass sie auch von Frauen getragen wurden. In späterer Zeit finden sich diese Halsringe nur mehr in Gegenden, die noch nicht von den Römern erobert wurden, so dass sie ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. praktisch nur noch in Großbritannien vorkamen, wo große Mengen an diesem Schmuck bei Ausgrabungen gefunden wurden. Einer der größten solchen Funde wurde in Snettisham in Norfolk gemacht, wo ca. 180 Halsringe aus Gold und Silber entdeckt wurden.

Wenn man die Funde an den unterschiedlichen archeologischen Ausgrabungsstätten der westlichen Welt vergleicht, so wird schnell klar, dass die wichtigsten Entdeckungen in der Schmuckherstellung sehr früh gemacht wurden. In Europa waren die Handelsbeziehungen sher bald so weit fortgeschritten, dass die verschiedensten Materialien zur Schmuckherstellung zur Verfügung standen und sich neue Stile sehr schnell in entfernt gelegene Gebiete ausbreiten konnten. Obwohl also die Grundlagen der europäischen Schmuckherstellung sehr früh gelegt wurden, entwickelten sich die Methoden und Stile ständig weiter und beeinflussten auch ihr Umfeld und die Nachbarkulturen kontinuierlich.

Europäischer Schmuck während der Eisenzeit
 

 

 

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