Geschichte des Schmucks:
Das Altertum

 


Ein halbkreisförmiger Nackenring (Lunulae)

Zwischen der Entdeckung, dass Kupfer durch Legierung mit Arsen bzw. Zinn gehärtet werden kann, um so Bronzewerkzeuge und -waffen herzustellen, und der Durchsetzung einer „europäischen Bronzezeit” bis nach Skandinavien, Irland und auf die Iberische Halbinsel vergehen einige hundert Jahre.

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Europa vor der Römerzeit


Solche Nackenringe waren in der
Bronzezeit sehr beliebt

Bevor der mediterrane Einfluss der Römer europaweit die Kultur bestimmte, entwickelte sich die Schmuckherstellung in Nordwest-Europa und im zentralen europäischen Gebiet unterschiedlich. Einfache metallbearbeitende Fähigkeiten standen in beiden Gebieten sehr früh zur Verfügung, so kennen wir z.B. üppige Grabstättenverzierungen aus Kupfer und Gold von einem Fund im bulgarischen Ort Varna, der auf 4.000 v. Chr. datiert. Solche sehr alten Funde sind selten, aber in den folgenden Jahrhunderten entwickelten sich soziale Hierachien, die Schmuck als Zeichen der persönlichen Stellung verwendeten, und diese Einstellung förderte die Entwicklung von neuen Techniken und Stilen in der Schmuckherstellung. Obwohl sich wie gesagt verschiedene regionale Eigenarten unterscheiden lassen, war das Repertoire an Grundformen während der Bronzezeit (1.800 - 600 v. Chr.) in ganz Europa sehr ähnlich.

Irland hatte von Anfang an einen reichen Goldvorrat aufgrund großer Seifenlagerstätten, bei denen das Gold einfach aus dem Flusssand ausgewaschen werden konnte - dies förderte während der Bronzezeit die Entwicklung der Goldschmiedekunst auf der grünen Insel. Es wurden vor allem zwei verschiedene Designs hergestellt: Große Goldscheiben, die mit einem Kreuz im Zentrum verziert waren und auf Kleidung aufgenäht wurden, und halbmondförmige Nackenringe, die auch lunulae genannt wurden. Diese Nackenringe hatten wie Broschen kleine drehbare Befestigungen an ihrer Rückseite, mit denen sie in der Kleidung verankert wurden. Wir besitzen aus irländischen Ausgrabungen über sechzig solche Lunulae, außerdem finden sich diese Nackenringe aber auch an Fundstellen in Großbritannien und Frankreich. Sie waren mit geometrischen Mustern verziert, die den Ornamenten ähneln, die auch heute noch bei traditioneller Keramikmalerei Verwendung finden. Diese Muster wurden vor allem an den beiden Enden des Halbmonds angebracht, und in späterer Zeit entstanden auch kleinere Kopien dieser Nackenringe, die aus dem schwarzen versteinerten Holz Gagat gefertigt wurden.

Die römische Goldschmiedekunst
Schmuck in Mitteleuropa

 

 

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