Geschichte des Schmucks:
Das Altertum

 


Ein römisches Festgelage

Wenn du in Rom bist, lebe wie ein Römer - wenn du woanders bist, lebe wie man dort lebt.

Rat an den Heiligen Augustin aus der "Epistel XXXXVI an Casulanus"
vom Heiligen Ambrose (340 - 397), italienischer religiöser Führer

Die römische Goldschmiedekunst


Die Ringe römischer Zierkettenhemden
waren charakteristisch ineinander gehängt

Die römischen Goldschmiede waren in Gilden organisiert, deren Zentren und Hauptproduktionsstätten des Reiches in Rom, Alexandria und Antiochia lagen. Von dort wurden die Schmiedearbeiten in ganz Europa verteilt, indem Angestellte des Kaiserreichs und deren Familien sie in die entfernt gelegenen Provinzen mitnahmen. In der römischen Provinz Großbritannien trugen die Reichen daher ähnliche Muster, wie sie auch bei den Patriziern in der Hauptstadt Rom in Mode waren. So fanden sich z.B. im kürzlich entdeckten Schatz von Hoxne in Suffolk 29 Stücke edler Goldschmiedekunst, die auch direkt aus Italien hätten stammen können. Die Armreifen dieses Fundes waren in Relieftechnik bearbeitet und durch eingeschnittene Muster verziert, eines dieser Schnittmuster ist sogar eine lateinische Widmung mit der Bedeutung "Trage dies mit Freuden, Juliana", außerdem befinden sich Halsketten, Ringe und auch eine seltene Körperkette in diesem Fund. Dieser Schmuck ähnelte einem Kettenpanzer und war im römischen Ägypten genauso beliebt wie später im entfernten Byzanz: Er bestand aus langen diagonal angeordneten Ketten, die von den Schultern quer über den Körper bis zur Hüfte hin hingen und durch zwei zentrale Befestigungsscheiben auf der Brust und dem Rücken in der richtigen Position gehalten wurden. Zu dieser Zeit bestanden die Ketten üblicherweise aus ineinander gehängten Ringen, die aus verflochtenem Golddraht gefertigt waren.

Römischer Schmuck im Laufe der Zeit
Europa vor der Römerzeit

 

 

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Aus unserer Kollektion


Talisman des Merkur
Anhänger

Der Begriff Talisman stammt von dem altgriechischen Wort teleo, was soviel bedeutet wie ''einweihen'' oder ''magisch aufladen''. Dieser mittelalterliche Talisman soll die Kraft des Götterboten Merkur beschwören. Der römische Gott Merkur entspricht dem griechischen Götterboten Hermes, und dieser wird durch den Äskulapstab in der Mitte des Amuletts symbolisiert. Dieser Stab zeigt zwei Schlangen, die ihn in vollkommener Symmetrie umschlingen und für Heilkraft und Gesundheit stehen - daher wird der Äskulapstab heutzutage auch als Zeichen der Mediziner verwendet. Außerdem trägt der Stab am oberen Ende zwei Flügel, die die rasche Fortbewegung des Götterboten Hermes/Merkur andeuten, und zeigt an seiner Spitze das astrologische Symbol für den Planeten Merkur. Links und rechts neben dem Äskulapstab befinden sich die beiden alchemistischen Zeichen für Luft und Erde, da Merkur mit seinen Füßen nie die Erde berührt, sondern in der Luft von Ort zu Ort schwebt. Unter diesen beiden Symbolen befinden sich die astrologischen Zeichen für die Sternzeichen Zwilling und Jungfrau, die beide vom Planeten Merkur regiert werden. Da der Götterbote Merkur als besonders schnell und geistig aktiv galt, wurde dieser Talisman früher getragen, um die eigenen geistigen Fähigkeiten zu steigern.