Geschichte des Schmucks:
Das Altertum

 


Sarkophage aus dem römisch besetzten Ägypten bieten Einblicke
in den Schmuckgeschmack dieser Zeit

Die Eroberung durch die Römer war eine gute Sache, da die Briten zu dieser Zeit nur Primitive waren.

"1066 And All That" von W. C. Sellar (1898 - 1951),
englischer Lehrer und Komiker

Römischer Schmuck im Laufe der Zeit


Schlangenmotive waren für Armreifen beliebt

Unser Wissen über die römische Schmuckherstellung im ersten Jahrhundert n. Chr. stützt sich vor allem auf die Funde, die in Pompeji und den umliegenden Städten gemacht wurden, die 79 n. Chr. bei dem verheerenden Vulkanausbruch verschüttet wurden. Unter den Ausgrabungsstücken finden sich fein gearbeitete Armreifen, die aus zwei goldenen Halbkugeln bestehen, welche verbunden waren, um so eine goldene Kuppel rund um das Armgelenk der Trägerin zu bilden. Man trug dazu passende Ohrringe, die ebenfalls aus jeweils einer goldenen Halbkugel bestanden, außerdem waren Ohrringe beliebt, bei denen kleine Perlen oder Smaragdkügelchen auf Schnüren zu einem kugelförmigen Anhänger zusammengefädelt wurden und dann mit Hilfe eines zentralen Golddrahtes im Ohr befestigt wurden. Römische Schmuckstücke aus der Zeit vom ersten bis zum vierten Jahrhundert n. Chr. wurden außerdem häufig auf den figurativen Sarkophagen abgebildet, in denen damals die Mumien im römisch besetzten Ägypten begraben wurden. Diese Bildhauerarbeiten sprechen dafür, dass zu dieser Zeit Armreifen in Schlangenform, die paarweise angelegt wurden, beliebt waren, und außerdem Halsketten, Ringe und Ohrringe getragen wurden, wobei die Ohrringe entweder in Halbkugelform oder mit eingesetzten Schmucksteinen gefertigt waren. Außerdem gab es Perlohrringe, bei denen die Perlen auf S-förmig gebogenem Golddraht aufgefädelt waren. Ringe waren sehr beliebt, und es war eine römische Sitte, dass bei einem Eheversprechen der Angebeteten ein Ring als Treuezeichen geschenkt wurde. Es gab viele verschiedene Ringmodelle, doch die meisten waren einfache Goldbänder, die einen gravierten Schmuckstein oder eine Münze trugen. Manchmal wurden auch farbige Schmucksteine über die gesamte Länge des Rings eingesetzt. Die Römer entwickelten aber auch ungewöhnlichere Designs, so gab es Ringe, deren vorstehender Teil als Schlüssel verwendet werden konnte, und andere Schmuckstücke, bei denen mehrere Ringe nebeneinander verbunden wurden und zugleich über mehreren Fingern getragen wurden.

Römischer Goldschmuck
Die römische Goldschmiedekunst

 

 

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Aus unserer Kollektion


Schlangenring
Ring


Talisman des Merkur
Anhänger

Der Begriff Talisman stammt von dem altgriechischen Wort teleo, was soviel bedeutet wie ''einweihen'' oder ''magisch aufladen''. Dieser mittelalterliche Talisman soll die Kraft des Götterboten Merkur beschwören. Der römische Gott Merkur entspricht dem griechischen Götterboten Hermes, und dieser wird durch den Äskulapstab in der Mitte des Amuletts symbolisiert. Dieser Stab zeigt zwei Schlangen, die ihn in vollkommener Symmetrie umschlingen und für Heilkraft und Gesundheit stehen - daher wird der Äskulapstab heutzutage auch als Zeichen der Mediziner verwendet. Außerdem trägt der Stab am oberen Ende zwei Flügel, die die rasche Fortbewegung des Götterboten Hermes/Merkur andeuten, und zeigt an seiner Spitze das astrologische Symbol für den Planeten Merkur. Links und rechts neben dem Äskulapstab befinden sich die beiden alchemistischen Zeichen für Luft und Erde, da Merkur mit seinen Füßen nie die Erde berührt, sondern in der Luft von Ort zu Ort schwebt. Unter diesen beiden Symbolen befinden sich die astrologischen Zeichen für die Sternzeichen Zwilling und Jungfrau, die beide vom Planeten Merkur regiert werden. Da der Götterbote Merkur als besonders schnell und geistig aktiv galt, wurde dieser Talisman früher getragen, um die eigenen geistigen Fähigkeiten zu steigern.