Geschichte des Schmucks:
Das Altertum

 

Die Etrusker waren ein antikes Volk in Italien, dessen Zentrum in Etrurien lag und das seine Blütezeit zwischen dem 7. und 4. Jahrhundert v. Chr. erlebte.

Microsoft Encarta Enzyklopädie

Die Schmucktechniken der Etrusker


Die Etrusker waren Meister in der
Schmuckverzierung mit Goldkügelchen
(der sog. Granulation)

Die Etrusker stellten einige der kunstvollsten Schmuckstücke des Altertums her - dieses Volk siedelte sich ca. 800 v. Chr. in der italienischen Toskana an und erreichte seinen kulturellen Höhepunkt zwischen 700 und 500 v. Chr. Die Etrusker entwickelten in der anspruchsvollen Technik der Schmuckverzierung mit Goldkügelchen (der sog. Granulation) eine nie wieder erreichte Kunstfertigkeit, die sie einsetzten, um wunderschöne Oberflächenmuster und -strukturen auf ihrem Goldschmuck herzustellen. Die Granulation wurde bereits von älteren Kulturen wie z.B. in Ur und Ägypten angewandt, doch die technische Präzision und Detailtreue der etruskischen Arbeiten sucht ihres Gleichen. Die winzigen Goldkügelchen (die sog. Granalien) mit einem Durchmesser von 0,14 mm wurden wahrscheinlich mit einer Methode hergestellt, die später im ersten Jahrhundert n. Chr. vom römischen Schriftsteller Plinius niedergeschrieben wurde: Goldspäne wurden gemeinsam mit Holzkohlepartikeln bis zum Schmelzpunkt erhitzt und schmolzen im Kohlenstaub zu kleinen massiven Goldkügelchen. Bis 1930 war es völlig unklar, wie diese Granalien dann auf den Schmuck aufgebracht werden konnten, ohne sie zum Schmelzen zu bringen oder beim Aufbringen zu verformen. Schließlich wurde entdeckt, dass die Etrusker eine Mischung aus fein zerriebenem Chysokoll, Wasser und Fischleim verwendeten, um die Granalien anzukleben. Nachdem die Kügelchen so an ihre vorgesehene Stelle gesetzt waren, wurde die Klebstoffmischung erhitzt, wodurch das darin enthaltene Kupfer mit dem Gold im Schmuck verschmolz und so eine Verbindung schuf, ohne das Gold zu stark zu erhitzen. Mit dieser Methode wurden einfache geometrische Figuren aus Goldkügelchen zusammengesetzt, aber auch komplizierte figurative Szenen, und außerdem wurden ganze Flächen der Schmuckstücke mit den Kügelchen überzogen, so als wären sie mit Goldstaub bedeckt. Neben dem Aufbringen von Granalien wendeten die Etrusker aber auch Relief- und Filigrantechniken mit hoher Kunstfertigkeit an.

Schmuck während der hellenistischen Periode: Verbreitete Motive
Der Schmuck der Etrusker

 

 

Trennlinie
[ Schmuck und Anhänger: Startseite ]
[ Willkommen ] [ Geschichte ] [ Schmuckkollektionen ]

[ Links ]

Copyright © 2005 Avalon's Treasury
 
Impressum:
Schneitler & Weiss GbR, Waldstr. 14, 83395 Freilassing, Deutschland
Tel.: +49-8654-457 9623 0, Fax: +49-8654-457 9623 9
E-Mail: Kontakt@AvalonsTreasury.de
 
Vertretungsberechtigte Gesellschafter:
Dr. Clemens Schneitler und Dr. Christian Weiss
 
Steuernr.: 105/176/40803, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß
§ 27 a Umsatzsteuergesetz: DE230625103
 
Informationen zur Online-Streitbeilegung: Die EU-Kommission hat eine Internetplattform zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten betreffend vertragliche Verpflichtungen zwischen Verbrauchern und Händlern, die aus Online-Verträgen erwachsen, (sog. "OS-Plattform") geschaffen, die unter dem folgenden Link erreichbar ist: http://ec.europa.eu/consumers/odr

Bildmaterial © 2005

Alle Rechte vorbehalten.

 

 

Aus unserer Kollektion


Erde-Stern-Blume
Anhänger

 


Glückstalisman
Anhänger

 


Kreis des Lebens
Anhänger

 


Liebestalisman
Anhänger

 


Tetragrammaton
Anhänger