Geschichte des Schmucks:
Das Altertum

 


Griechische Ohrringe waren oft mit einer Vielzahl
kleiner Anhänger verziert

Alles, was wir in der heutigen Zeit für modern halten, verdanken wir den Griechen - alles, was ein Anachronismus ist, stammt aus dem Mittelalter.

"The Critic as Artist" von Oscar Wilde (1856 - 1900),
englischer Schriftsteller

Schmuck während der hellenistischen Periode: Verbreitete Motive


Gewundene Schlangen waren als Motiv für
griechische Armbänder und Ringe beliebt

Während der hellenistischen Periode waren reichverzierte Schmuckoberflächen beliebt, die mit Reliefmethoden und Filigranarbeiten hergestellt wurden. Ein besonders wichtiges Ziermotiv dieser Zeit war ein aus Ägypten übernommenes Flechtmuster, welches Herkulesknoten oder Seemannsknoten genannt wurde - dieses Ziermuster wurde als zentraler Schmuckteil von Diademen, Halsketten, Armreifen und Ringen verwendet. Aus Westasien wurden Halbmondanhänger als Motive eingeführt, die sowohl magische als auch rein dekorative Funktionen hatten. Diademe waren eine der wichtigsten Schmuckarten in den Jahren von 300 bis 100 v. Chr. und wurden üblicherweise mit dem bereits erwähnten Herkulesknoten oder mit einer giebelförmigen Struktur aus geprägtem Gold im Zentrum verziert. Halsketten wurden üblicherweise von Schulter zu Schulter getragen und nicht wie heute üblich um den Hals angelegt. Sie bestanden meist aus einem geflochtenen Goldband, von dem in Fransen hohle Goldperlen in Form von Blütenknospen herabhingen. Es wurden auch schwere Goldketten mit Tierköpfen an den Enden getragen, während einfachere Halsketten oft aus gefärbten Steinperlen bestanden, die mit Partien aus Golddraht verbunden waren. Bei Armreifen und Ringen waren goldene Schlangenmotive sehr beliebt, bei denen sich der Schlangenkörper in Spiralen um das Armgelenk bzw. den Finger des Trägers wand. Es wurden viele beeindruckende Ohrringe aus der hellenistischen Periode gefunden, am häufigsten bestanden diese aus mit Filigranarbeiten verzierten Goldscheiben, von denen an feinen Ketten kleine Anhänger herabhingen. Diese kleinen Anhänger zeigten oft figürliche Darstellungen von Nikh, der Göttin des Sieges, und von Eros, des Gottes der Liebe. Außerdem waren Darstellungen von Sirenen, Pfauen und Tauben beliebt.

Schmuck während der hellenistischen Periode: Gemmen und Kameen
Die Schmucktechniken der Etrusker

 

 

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