Geschichte des Schmucks:
Das Altertum

 


Bei Kameen wurde das Motiv erhaben aus dem
Schmuckstein herausgearbeitet

Die Griechen besaßen ein Wissen über die Menschheit, welches wir offensichtlich kaum erlangen können, ohne durch den stärkenden Winterschlaf einer neuen Besinnung auf alte Werte zu gehen.

"Zitate voll Geist und Weisheit" von G. C. Lichtenberg (1742 - 1799),
deutscher Physiker und Schriftsteller

Schmuck während der hellenistischen Periode: Gemmen und Kameen


Gemmen zeigen das Motiv als eingeritztes Bild

Im Gegensatz zur klassischen griechischen Periode war während der hellenistischen Zeit (330 - 27 v. Chr.) ausreichend Gold vorhanden, und es wurde daher viel Schmuck hergestellt. Unter Phillip dem II stammte das Gold vor allem aus Thrazien, während sein Sohn Alexander der Große riesige Mengen an persischem Gold als Kriegsbeute mitbrachte. 322 v. Chr. hatten die militärischen Erfolge von Alexander das griechische Reich bis nach Ägypten und Westasien ausgedehnt, und aus diesen Regionen wurden neue Schmucksteine, Designs und Herstellungsmethoden importiert. Ein wichtiges Merkmal der hellenistischen Schmuckdesigns ist ihre Vielfarbigkeit, wofür speziell zugeschnittene Einlegearbeiten aus Schmucksteinen, farbigem Glas und Emaille verwendet wurden. Granate wurden häufig verwendet, und gegen Ende der hellenistischen Periode fanden auch Smaragde, Amethyste und Perlen vielfache Verwendung. In dieser Zeit wurde auch die Schmucksteingravur zu neuen Höhepunkten weiterentwickelt. Die Steinscheidekunst folgte dabei Themen und Stilen der aktuellen Bildhauerei, wobei die Schmucksteine mit Hilfe eines Bogenbohrers oder eines Rades vorgeschnitten, mit Schleifpulver nachbehandelt und schließlich mit Diamantspitzen fein verziert wurden. Sogenannte Gemmen, bei denen das Motiv vertieft aus dem Stein herausgeritzt wird, wurden zu dieser Zeit meist als Siegelsteine eingesetzt und aus Karneol oder Sarder hergestellt. Kameen, bei denen das Motiv nach Entfernen des Hintergrunds erhaben aus dem Schmuckstein hervorsteht, wurden dagegen rein für dekorative Zwecke hergestellt und sind eine Neuentwicklung der hellenistischen Periode. Diese Schmuckstücke wurden vor allem aus indischem Sardonyx hergestellt, dessen parallelen braunen und cremefarbenen Streifen als Kontraste im Design der Schmuckstücke berücksichtigt wurden.

Schmuck im klassischen Griechenland
Schmuck während der hellenistischen Periode: Verbreitete Motive

 

 

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