Geschichte des Schmucks:
Das Altertum

 


Die Pharaonin, die auf diesem Bild soeben gekrönt wird,
trägt den typischen Halsschmuck dieser Zeit

Die organisatorische Herausforderung der Urbarmachung des Landes durch planmäßige Entwässerung und der präzisen Voraussage der Nilüberschwemmungen formte allmählich regionale Herrschaften. Aus ihnen erwuchs, in einem mehrere Jahrhunderte dauernden Prozess, das ägyptische Königtum der Pharaonen.

Microsoft Encarta Enzyklopädie

Ägyptische Halsketten


Diese ägyptische Statue zeigt
einen damals beliebten Halsschmuck

Breite Halsbänder, die sogenannten Wesekh, gehörten zu den beliebtesten ägyptischen Schmuckstücken. Sie bestanden aus Bändern, auf die zylindrisch geformte Perlen gefädelt waren, welche nach ihrer Größe und Farbe angeordnet wurden: In der Mitte des Halsbandes befanden sich die größten und am intensivsten gefärbten Perlen, und gegen die beiden Ränder hin wurden die Perlen immer kleiner und farblich blasser, bis das Halsband schließlich in zwei Schließen endete, die entweder halbkreisförmig oder als Falkenköpfe gearbeitet waren. Diese Art des Halsbandes scheint zum ersten Mal in der vierten Herrscherdynastie (2.613-2.494 v. Chr.) aufgekommen zu sein und blieb von da an während der kompletten weiteren Herrscherzeit der Pharaonen sowohl bei Frauen als auch Männern beliebt. Während der sogenannten Amarna-Periode (1.380-1.350 v. Chr.), in der kurzzeitig ein naturalistischer Stil in Ägypten aufkam, wurden diese Halsbändern mit bunt gefärbten Keramikperlen in Form von Blättern, Blüten und Früchten verziert. Neben diesen Halsbändern wurden von ägyptischen Männern außerdem Verzierungen auf den Brustpanzern getragen, während die Frauen große Anhänger an Perlenketten um den Hals hängen hatten. In beiden Fällen wurden meistens symbolisch bedeutsame Motive umgeben von rechteckigen Rahmenmustern verwendet, aber im Garb des Tut-ench-Amun wurden unter den 26 beigelegten Brustplatten auch Verzierungen ohne Rahmen gefunden, was für diese Zeit ein völlig neuer Stil war. Diese Brustplatten im neuen Design zeigten auf der vorderen Rüstungsplatte Symbole, die mit eingelegten farbigen Mineralien verziert waren, während die hintere Rüstungsplatte das selbe Motiv als ziselierter Umriss aus reinem Gold wiederholte. Um diese vergleichsweise schlichte Darstellung auf dem Rücken auszugleichen, trug man offensichtlich einen kleineren Anhänger um den Hals, der nicht vor der Brust, sondern vor dem Rücken hängend angelegt wurde. Außerdem wurden in der damaligen Zeit einfachere Halsketten getragen, deren Perlen aus gefärbtem Stein oder aus Keramik bestanden und als Kaurimuscheln, Fische oder Blüten geformt waren.

Ägyptische Amulette
Ägyptische Armreifen und Ringe

 

 

Trennlinie
[ Schmuck und Anhänger: Startseite ]
[ Willkommen ] [ Geschichte ] [ Schmuckkollektionen ]

[ Links ]

Copyright © 2005 Avalon's Treasury
 
Impressum:
Schneitler & Weiss GbR, Waldstr. 14, 83395 Freilassing, Deutschland
Tel.: +49-8654-457 9623 0, Fax: +49-8654-457 9623 9
E-Mail: Kontakt@AvalonsTreasury.de
 
Vertretungsberechtigte Gesellschafter:
Dr. Clemens Schneitler und Dr. Christian Weiss
 
Steuernr.: 105/176/40803, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß
§ 27 a Umsatzsteuergesetz: DE230625103
 
Informationen zur Online-Streitbeilegung: Die EU-Kommission hat eine Internetplattform zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten betreffend vertragliche Verpflichtungen zwischen Verbrauchern und Händlern, die aus Online-Verträgen erwachsen, (sog. "OS-Plattform") geschaffen, die unter dem folgenden Link erreichbar ist: http://ec.europa.eu/consumers/odr

Bildmaterial © 2005

Alle Rechte vorbehalten.

 

 

Aus unserer Kollektion


Anubis
Anhänger

 


Cleopatras Liebeskartusche
Anhänger

 


Isis
Anhänger

 


Osiris
Anhänger

 


Tut-ench-Amun
Anhänger