Geschichte des Schmucks:
Das Altertum

 

Kaum irgendwo sind die Zusammenhänge zwischen Geographie und Geschichte so offensichtlich wie in Ägypten - Leben spendender Nerv und zugleich verkehrstechnisches Rückgrat des Landes ist bis auf den heutigen Tag der Nil.

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Ägyptischer Schmuck


Die goldene Grabmaske des
Pharaos Tut-ench-Amun

1922 entdeckten Howard Carter und Lord Carnarvon im Tal der Könige die Gruft des jungen ägyptischen Königs Tut-ench-Amun. Zur Zeit seines Todes im Jahre 1.327 v. Chr. hatte die ägyptische Schmuckherstellung ihren Höhepunkt erreicht, und daher finden sich im Grab des Pharaos die beeindruckensten Schmuckstücke, die uns aus der ganzen Herrscherperiode von 3.100 bis 343 v. Chr. erhalten geblieben sind. Mit ihren intensiven Farben und der starken symbolischen Bedeutung stellen diese Schmuckstücke den Höhepunkt der traditionellen Schmuckherstellung dar, deren Anfänge bis in die sogenannte badarianische Kultur zurückreicht, die vor der Zeit der Pharaonen ab 4.000 v. Chr. in Ägypten vorherrschte. Schon diese frühe Kultur fertigte breite Hüftgürtel aus einer Vielzahl von Bändern, auf die Perlen aus Steatit gefädelt wurden, einem sehr weichen Stein, der einen sanften Grünton besitzt. Außerdem wurden zu dieser Zeit Armspangen aus Elfenbein und Amulette aus Muscheln gefertigt.

Schmuck spielte in allen Bereichen des ägyptischen Lebens eine wichtige Rolle und verlieh den einfachen weißen Leinengewändern, die damals getragen wurden, einen farblichen Akkzent. Außerdem war Schmuck im damaligen Totenglauben von zentraler Bedeutung, und aufgrund dieser ägyptischen Begräbnisrituale sind sehr viele Stücke aus dieser Zeit erhalten geblieben. Ägypten und die weiter südlich gelegenen Regionen waren im Altertum die wichtigsten Goldquellen und die Mumien der Pharaonen konnten daher reichlich mit diesem Material ausgestattet werden. Die Toten wurden üppig mit Schmuck eingekleidet, wobei üblicherweise Stücke mitgegeben wurden, die der Verstorbene auch zu Lebzeiten getragen hatte - allerdings wurde auch Schmuck speziell für das Begräbnis gefertigt, den man meist an der Verwendung von dünnerem Blattgold erkennen kann. Auch die Sarkophage wurden auf dem Deckel und seitlich üppig mit Gold verkleidet. Sogar arme Ägypter wurden zusammen mit ihren Ketten begraben. Im Laufe der Jahrhunderte wurden so gewaltige Mengen an Schmuck begraben, aber das meiste davon wurde später von Grabräubern entwendet und eingeschmolzen.

Goldschmuck in Troja
Ägyptische Amulette

 

 

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