Geschichte des Schmucks:
Das Altertum

 

Messing glänzt für den Unwissenden genauso schön wie Gold für den Goldschmied.

Elizabeth I (1533 - 1603),
englische Herrscherin

Die Anfänge der Metallverarbeitung


Im Altertum wurde Gold vor allem durch
Aussieben aus Flussbetten gewonnen

Im Altertum wurde vor allem Gold zur Schmuckherstellung verwendet, welches wegen seiner Seltenheit, Schönheit und Formbarkeit geschätzt und aufgrund seines makellosen Glanzes und seiner Fähigkeit, dem Feuer zu widerstehen, verehrt wurde. Gold wurde in Ägypten, Nubien, Arabien und Anatolien gefunden, außerdem gab es Abbaustellen im Balkan, in Spanien und Irland. Anfangs stammte alles Gold aus so genannten Seifenlagerstätten und wurde aus dem Schotter der Flussbetten ausgesiebt. Da dieses Metall viel schwerer als alle anderen Mineralien ist, sinkt es auf den Grund der Goldwäscherpfanne, während die anderen Steine vom Flusswasser fortgespült werden. Es wurden außerdem Methoden angewandt, bei denen die im Flusswasser absinkenden Goldpartikel durch ein untergetauchtes Schafsfell aufgefangen wurden - von diesen sehr alten Goldgewinnungstechniken kommt wahrscheinlich die Legende vom goldenen Fließ. Der so gefangene Goldstaub wurde gewonnen, indem man das Schafsfell trocknete und dann ausschüttelte. Während des zweiten Jahrtausends v. Chr. stand schließlich mehr und mehr Gold zur Verfügung, da Methoden entwickelt wurden, um es aus pulverisiertem Quarzgestein zu extrahieren. Später entwickelten die Römer dann den Bergbau - zunächst durch Abgraben von der Oberfläche her und dann als echte Untertageminen. Im Altertum wurde alter und beschädigter Schmuck außerdem meist eingeschmolzen, um neues Rohmetall zu gewinnen. Entgegen der landläufigen Meinung war das Gold im Altertum übrigens selten Reingold mit 24 Karat, da natürliches Gold fast immer mit Silber und Kupfer verunreinigt ist. Diese natürlichen Verunreinigungen machen oft ein Viertel des Goldgewichts aus, so dass Goldschmuck aus dieser Zeit oft eine sehr helle Goldfarbe besitzt und heutzutage als Elektrum bezeichnet würde.

Schmuck in der Steinzeit
Goldschmuck im Altertum

 

 

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